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NEWS:

Sa

25

Sep

2021

Doppeltes Gastspiel im Norden

Wie es der Zufall so will, ergab sich für die Saison 2021 die Möglichkeit an zwei Gastspielen im norddeutschen Rallyesport teilzunehmen.

Dafür war die Holsten Rallye als auch die Ostsee Rallye auf dem Truppenübungsplatz Putlos, als Ort des Geschehens ausgewählt worden.

Diesmal kam es dabei auch gleich zu einem Familienduell der besonderen Art. Vater und Sohn der Familie Broda konnten dabei mit zwei identischen Mitsubishi Lancer Evo 9 an den Start gehen. Für Timo war sowohl das Fahrzeug neu, als auch der Beifahrer. Mit Julius Simon war eine neue Stimme auf dem Beifahrersitz vorhanden, somit galt es besonders in der Holsten Rallye, als Generalprobe, gemeinsame Kilometer zu sammeln.

Vom Start weg war das Team brilliant aufgelegt, leider kam es bereits in der dirtten Wertungsprüfung zu Problemen mit dem Getriebe. Bis das Fahrzeug nach der vierten Wertungsprüfung dann vorsorglich abgestellt wurde, lagen das Duo Broda/ Simon auf einem zweite Gesamtrang, nur knapp hinter dem deutlich potenterem VW Polo 5R von Dennis Rostek.

 

Bei der Ostsee Rallye, die mit einem noch besser besetzem Starterfeld aufwartete, war das Fahrzeug wieder Top vorbereitet und auf den aktuellsten Stand gebracht worden.

Entsprechend motiviert, durch die zahlreichen Ausrufezeichen der vorigen Rallye ging das Team auf die erste Wertungsprüfung. Bereits nach drei Kilometern wurde die Fahrt alleridings in gewisser weise eingebremst, als der fünfte Gang plötzlich nicht mehr einzulegen war. Nichts destotrotz konnte man die Wertungsprüfung wieder auf einem zweiten Gesamtrang abschließen, entschied sich aber vorsorglich, das Fahrzeug erneut abzustellen. Sehr enttäuschend für das Team, in der Analyse zeigte sich jedoch, dass dabei ein nicht vorher sichtbarer Fehler im Getriebe entstanden war, der zu den Problemen geführt hatte.
Auch wenn die Leistung nicht honoriert wurde, waren die Zeiten in den einzelnen Wertungsprüfungen mehr als vielversprechend.

Do

29

Sep

2016

Highlights an der Ostsee

Nach einem Antriebsschaden auf der vorletzten Prüfung der Rallye Sønderjylland, bei der man auf einem aussichtsreichen Podiumsplatz lag, blieb auch der zweite offizielle Auftritt in Deutschland unbelohnt.

Somit fuhren Timo Broda und Valentin Langner zum zweiten Male hintereinander, ohne ein vorzeigbares Ergebnis nach Hause. "Bei meiner Heimrallye auszufallen war nicht der Plan, besonders nach dem wir auf der ersten Wertungsprüfung die Bestzeit nur um gut zwei Sekunden verpasst haben. Aber that’s Rallye - nach der Rallye ist vor der Rallye."

Dem 25-jährigen Hamburger wurde das Anbremsen für eine Schikane zum Verhängnis. Um einen größeren Schaden zu vermeiden, versuchte man noch auf eine Wiese auszuweichen - doch dieser Plan scheiterte. Ein Strohballen wurde frontal erwischt, danach rutschte der Mitsubishi Lancer seitlich in einen Graben. "Tatsächlich sieht der Schaden schlimmer aus als er eigentlich ist, technisch war das Auto intakt, jedoch konnten wir uns ohne weitere Hilfe nicht befreien." so der 25-jährige Hamburger.

 

Der gesamte Fokus liegt nun auf dem Saisonfinale in Dänemark, der Sydjysk Rallye, die den Endlauf zur dänischen Minirallysyd Meisterschaft darstellt.

Di

14

Jun

2016

Heiße Temperaturen und ein noch heißeres Duell um den Sieg

Nach einem packenden Kampf mit dem Team Schütte/David hat Timo Broda bei der Rallye Sønderjylland seine Division gewonnen. Der Hanseate lag im Ziel 2,2 Sekunden vorn und kletterte mit diesem Ergebnis auf Platz eins der Meisterschaft.

„Wir waren beide am Limit – das hatte schon Rundstreckencharakter“: Mitsubishi-Pilot Timo Broda und Beifahrer Valentin Langner mussten nach ihrem Erfolg, drei Wochen zuvor bei der Anderup El Rallye ungleich härter arbeiten. Im Duell mit Martin Schütte sorgten am Ende nur 2,2 Sekunden für die Entscheidung. Auf den 6 Wertungsprüfungen (WP) rund um Gråsten in der Nähe von Flensburg lieferten sich beide einen erbitterten Kampf - und dies bei warmen Temperaturen, die auch in den Cockpits für schweißtreibende Bedingungen sorgten.

 

„Ich muss dazu sagen, dass wir natürlich auch von Ausfällen profitierten. Dass wir mit dem Auto Fortschritte machen, konnten wir aber klar Anhand des Rückstands zur Spitze erkennen. Natürlich fehlte uns als Neulinge bei der Rallye Sønderjylland etwas Streckenkenntnis.“, erklärt der Hamburger.

 

Die ersten vier Prüfungen im Duell mit Schütte konnte man für sich entscheiden. Die Wende brachte dann die Prüfung fünf, der zweite Durchgang der WP Bojskov - Martin Schütte nahm Broda über den 11 Kilometer langen Rundkurs mehr als sieben Sekunden ab. „Speziell beim zweiten Mal hatten wir mit stark überhitzenden Reifen zu kämpfen - auch die Bremsen kamen an ihr Limit“, erläutert der 24-jährige. Mit einem Vorsprung von 1,9 Sekunden starteten beide in die letzte Prüfung. „Unsere Devise lautete ursprünglich: sicher durchfahren und nichts riskieren.“ so Broda.

 

"Bereits nach den ersten Metern wusste ich sofort, dass dies kein "sicheres Durchfahren" war. Timo gab alles - trotze den immer wärmer werdenden Reifen. Belohnt wurde dies mit unserer ersten gemeinsamen Bestzeit und dem zweiten Gesamtrang" so ein erfreuter Valentin Langner.

 

Dank des Gruppensiegs ist Broda nun endgültig in die MinirallySyd gestartet – jedoch sind auch seine Kontrahenten um den Titel, Esben Hegelund und Michael Sørensen, ihm weiterhin dicht auf den Fersen. Damit ist der Stand wie folgt: Broda führt mit sechs Punkten Vorsprung vor Hegelund, der wiederum sieben Punkte vor Sørensen liegt.

 

Als nächster Lauf steht die Rallye Midtjylland in Herning für den rund 280 PS starken Lancer, der bei der „Sønderjylland“ einmal mehr problemlos lief, auf dem Programm.

 

Fr

27

Mai

2016

Ein Auslandseinsatz zur vollen Zufriedenheit

Auf der Insel Fünen fand am 21.05 der zweite Lauf zur Dänischen Meisterschaft statt. In der 1.500 Seelenstadt Ebberup fiel um 13:05 Uhr der Startschuss für Timo Broda & Valentin Langner.

"Nach dem vorzeitigen Ausfall in Sulingen steht natürlich die Zielankunft im Vordergrund um weitere wichtige Kilometer mit dem neuen Auto abzuspulen. Des Weiteren wollen wir aber auch unseren fünften Platz in der Meisterschaft verteidigen und wenn möglich noch verbessern." so Timo Broda.

 

Die fehlende Erfahrung machte sich auf den ersten beiden Prüfungen bemerkbar. "Es waren viele schnelle Passagen dabei, blinde Kuppen und Schikanen vor denen die Geschwindigkeit weit über 160 Km/h betrug - besonders beim Anbremsen für diese lassen wir noch zu viel Zeit liegen, jedoch arbeiten wir auch daran." so Valentin Langner. Etwas enttäuscht startete man in die letzte Prüfung vor dem Service. "Diese hat uns richtig Spaß gemacht – außerdem waren es die ersten Kilometer auf losem Untergrund. Mit der siebten Gesamtzeit konnten wir mehr als zufrieden sein." so der 24-jährige Hamburger.

 

Die erste Prüfung der zweiten Schleife lief nun deutlich besser und die Bremspunkte passten so langsam zu den Geschwindigkeiten – zu guter Letzt konnte man sich um acht Sekunden verbessern. Eine echte Herausforderung stellten die beiden letzten Prüfungen dar. Hatte man auf der fünf noch mit leichter Nässe zu tun, startete man auf Grund der umgedrehten Startreihenfolge in Dänemark, als drittletztes Auto nach Starkregen in die abschließende Prüfung. "Die fünfte Zeit macht mich sehr stolz. Ich bin mit dem Auto keinen Kilometer im Regen gefahren, zusätzlich waren wir mit Slicks unterwegs. Dass es so gut klappt hätten wir nicht gedacht."

 

Abschließend konnte man einen achten Gesamtrang und einen dritten Platz in der Klasse verbuchen, vor einigen deutlich stärkeren Autos. Nach diesem Resultat steht nun ein dritter Platz in der Meisterschaft zu buche.

„Mit dem Wochenende sind wir zufrieden. Wir hatten zwei Premieren auf Schotter und im Regen, sehr zu unserer Freude konnten wir beide gut meistern. Natürlich wissen wir auch woran gearbeitet werden muss, und hoffen dies dann umsetzen zu können." resümiert ein Timo Broda und blickt zuversichtlich auf die nächste Rallye, der Rallye Sønderjylland, die am 11.06 stattfindet.

 

Do

12

Mai

2016

Enttäuschung in Sulingen

Nach dem erfolgreichen Einstand im Mitsubishi Lancer EVO 9, wollte das Team rund um Timo Broda und Valentin Langner den ersten Vergleich mit der deutschen Rallye-Elite wagen.

"Es ist für uns die erste große Rallye in diesem Jahr. Wichtig ist, mehr Kilometer zu sammeln. Natürlich werden wir immer mal einen Blick auf die Zeiten werfen. Besonders interessiert uns auch der Vergleich mit den anderen Gruppe N und F Autos unserer Klasse." so der 24 jährige Hamburger vor dem Start.

Doch soweit sollte es nicht kommen. Bereits beim sechsten Durchgang des Shakedowns, musste man den Mitsubishi mit Getriebeschaden abstellen.

"Es hat alles wunderbar gepasst, wir fühlten uns wohl und konnten die Zeiten stetig verbessern. Die Rallye im Voraus so beenden zu müssen ist natürlich sehr bitter." so Beifahrer Valentin Langner.

Weiter geht am 21. Mai zur Anderup El Rallye in Dänemark.