Pechsträhne setzt sich fort

Nach einem Antriebsschaden auf der vorletzten Prüfung der Rallye Sønderjylland, bei der man auf einem aussichtsreichen Podiumsplatz lag, blieb auch der zweite offizielle Auftritt in Deutschland unbelohnt.

Somit fuhren Timo Broda und Valentin Langner zum zweiten Male hintereinander, ohne ein vorzeigbares Ergebnis nach Hause. "Bei meiner Heimrallye auszufallen war nicht der Plan, besonders nach dem wir auf der ersten Wertungsprüfung die Bestzeit nur um gut zwei Sekunden verpasst haben. Aber that’s Rallye - nach der Rallye ist vor der Rallye."

Dem 25-jährigen Hamburger wurde das Anbremsen für eine Schikane zum Verhängnis. Um einen größeren Schaden zu vermeiden, versuchte man noch auf eine Wiese auszuweichen - doch dieser Plan scheiterte. Ein Strohballen wurde frontal erwischt, danach rutschte der Mitsubishi Lancer seitlich in einen Graben. "Tatsächlich sieht der Schaden schlimmer aus als er eigentlich ist, technisch war das Auto intakt, jedoch konnten wir uns ohne weitere Hilfe nicht befreien." so der 25-jährige Hamburger.

 

Der gesamte Fokus liegt nun auf dem Saisonfinale in Dänemark, der Sydjysk Rallye, die den Endlauf zur dänischen Minirallysyd Meisterschaft darstellt.